Mandarin ist ein Dialekt des Chinesischen, ähnlich wie Hochdeutsch ist das Hochchinesisch die meist gesprochene Sprache in China und damit auch die Grundlage des Sprachunterrichts.
Mandarin ist daher eine mehr als lohnenswerte Sprache, immerhin ist China nicht nur kulturell und politisch einflussreich, auch die Wirtschaftswelt ist stark geprägt von China.
Mandarin ist traditionell als die Beamtensprache bekannt, wer also vorwiegend aus beruflichen Gründen chinesisch lernen möchte, der ist damit gut beraten, zumal die Hochsprache mittlerweile immer mehr von der Bevölkerung aufgenommen und seit den 80er Jahren als Pflichtsprache gelehrt wird, selbst wenn China den Erhalt der anderen regionalen Dialekte unterstützt. Zwar wird es in China selbst etwas skeptisch betrachtet, dass kaum andere Dialekte ihren Weg in internationale Sprachschulen finden, aber das Beherrschen von Mandarin wird dennoch jedem Chinesen imponieren, zumal die Sprache gar nicht so einfach zu lernen ist. Wer also mal kurz „hinein schnuppern” möchte, sollte es sich zwei Mal überlegen.
Wirtschaftliche Aspekte
Eine Sprache lernen lohnt sich immer, aber gerade asiatische Sprachen sind nicht nur auf dem Markt der Übersetzungen heiß begehrt, sondern lohnen sich beruflich immer mehr, denn die Berufskontakte mit chinesischen Firmen können zwar allesamt auf Englisch erhalten werden, aber die Landessprache zu sprechen zeugt nicht nur von Respekt und verbessert somit auch die Beziehungen untereinander, sondern vereinfacht auch das Herantasten an eine Kultur, die der europäischen Kultur in vielen Dingen gegensätzlich erscheint.